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Der letzte Dichter in der Stadt ergrauter Schattierung

Visionärer Tagebuchroman von Alexander A. Gronau



Freygeist-Magazin: Dem Romancier Alexander A. Gronau gelingt es fulminant seinen Roman in eine Reihe mit Orwells 1984, Huxleys Schöne Neue Welt und Merciers 2440 zu stellen! Es ist sogar die Poetischste dieser Utopien.

HINTERGRUND-INFORMATIONEN ZUM VISIONÄREN TAGEBUCH-ROMAN:


In meinem visionären Tagebuchroman "Der letzte Dichter in der Stadt ergrauter Schattierung" nimmt im futuristischen Jahr 2039 ein Dichter als der letzte seiner Art die Heldenrolle ein. Es herrscht eine Konsum-Gesellschaft vor, die keinen innerlich freien Menschen mehr kennt. Europa ist als finanzfaschistoides Viertes Reich zu einem zentralistischen Mega-Staat der Übertechnisierung geworden, der kontinentale Größe angenommen hat und sich mittels eines künstlichen Himmels von aller Sonneneinstrahlung abschirmt, was unablässig grauschattierte Schatten farberaubend in die Straßen-Schluchten spült. Um den immerwährenden Grauschleier in der gigantischen Stadt, die alle Naturräume zerstörte, aufzubrechen, erzeugt der Held des Romans Poesie und behängt seine Dachgeschoß-Wohnung mit spiegelnden Flächen und Gedichten. Dies mehrt das Licht um ihn her, worauf es ihm gelingt farbig zu träumen und das grünirisierte Muster seiner Augen zu entdecken. Bald muß er erkennen, daß immer mehr seiner Freunde im Europäischen Stadt-Staat spurlos verschwinden, die eines gemeinsam haben: das Farbensehen. Als er der monströsen Stadt mit seinen medial gesteuerten Bürgern fliehen will, sind die Grenzen unerreichbar. Ihn beschleicht die Gewißheit, daß es keine Außenwelt mehr gibt! Stattdessen ist die maßlose Architektonik global geworden, was die Atmosphäre der Erde zerstört. Die Arbeitslosen vegetieren in umzäunten Armen-Ghettos, Salafisten beherrschen ganze Bezirke, die genetisch "aufgebesserte" Oberschicht lebt in dekadenten Luxusvierteln, die Demokratie ist zur Farce verkommen, der Präsident ist nur ein Hologramm und Gerüchte eines Dritten Weltkrieges werden laut. In dieser ergrauten Realität hält der letzte Dichter verzweifelt nach farbensehenden Menschen Ausschau und will sich als Dichter mittels seiner poetischen Vorstellungskraft einen Ausweg erzwingen.

Mein Werk spinnt die seit längerem zu beobachtenden Entwicklungen des kulturellen, sozialen und menschlichen Verfalls unserer Gesellschaft um einige Jahrzehnte weiter. Ich bündle dies in die Metapher einer staatlich verordneten Wahrnehmungsreform, die eine totalitäre Gehirnwäsche der Bürger beschönigend umschreibt. Unter anderem wurde das Farbensehen als primitive Degeneration des Menschseins abgeschafft, was zeitgleich mit dem tatsächlichen Verblassen der Farben in der Welt geschieht. Ein solches Phänomen gibt es wirklich und hat mit der zunehmenden Vergiftung unserer lebenbedeutenden Atmosphäre zu tun. Das Verblassen der Naturfarben hat also bereits ganz real begonnen! Mein Roman ist das erste literarische Werk, welches dies in Szene setzt.

Ich beschreibe die EU bewußt als Viertes Reich mit einer beklemmend futuristischen Realität, in der Freiheit und Demokratie nur noch behauptet sind und alle Nationen abgeschafft wurden. Es herrscht eine massive Ideologie vor, die das Freiheitliche vorgibt und dabei eine totalitäre Konzern-Herrschaft deckt. Es ist ein Regime hinter demokratischen Kulissen. Da die Verstädterung auf diesem Planeten voranschreitet, schildere ich die EU als einen Stadt-Staat, der den gesamten Kontinent in einer gigantischen Architektonik zubetonierte. Ein künstlicher Himmel schirmt diesen gegen die losgetretenen Elemente der ausbeuterisch zerstörten Natur ab. Doch die Städter interessieren sich nicht dafür. Sie sind in ihren Bedürfnissen von einer allgegenwärtigen Werbe-Industrie manipuliert und bilden sich ihren freien Willen, der vollständig in den medial vermittelten Ideologien aufgeht, nurmehr ein. In diesem Grauschattierten schlägt der letzte Dichter Gedichte wie Gesangesfeuer aus sich heraus, die ihm gleich seinen Farbträumen lohende Utopien eines gänzlich anders gearteten, poetischen Menschseins sind. Der Kontrast zwischen seelisch erstorbener Außenwelt und seiner lohenden Innenwelt nimmt stetig zu, stärkt ihn und geht ihn zugleich hart an.

In meiner Romanhandlung ist die Überwachung aller Bürger total geworden, woran sich wiederum kein Städter stößt, da es unter der Ideologie der Sicherheit dargebracht ist; dem Staat entgeht kaum ein Schritt vor die eigene Tür. Die abnehmende Mittelschicht ergeht sich im sinnlosen Konsum und steht in einer süchtigen Abhängigkeit von Hologramm-Scheinwelten. In dieser Mittelschicht ist fast niemandem mehr seine ethnische Herkunft, sein ursprünglicher Heimatkontinent anzusehen. Dazu hat die Globalisierungs-Ideologie geführt, die sich eine willfährige Bevölkerung ohne kulturelle Wurzeln erschaffen hat. Daß aus China Pflegerkräfte importiert werden, hat nur den wirtschafts-faschistoiden Hintergrund, daß eine Ausbildung der eigenen Leute nicht erfolgen muß, die sodann als ungebrauchtes menschliches "Material" in die umzäunten Elendsviertel abzuwandern haben. Hinter der Multi-Kuti-Ideologie steckt kein Humanismus, wie naive Gemüter annehmen, sondern knallharte Interessen. Ginge es um Menschlichkeit, lieferte die EU nicht Waffen an Regime im Nahen Osten, mittels derer die Oppositionellen dort erschossen werden. Die bedenkenlose Massenentwurzelung von bald mehr als hundert Millionen Menschen innerhalb der EU ist mit der Verherrlichung eines destruktiven Geldsystems eine äußerst folgenschwere Ideologie unserer Zeit.

Die Oberschicht ist in meiner Romanhandlung - bei aller anderslautenden Ideologie fürs Volk - nahezu bioeuropäisch geblieben. Es ist real zu beobachten, daß es beim Deutschen Presseball oder in den deutschen Vorstands-Etagen so gut wie keine Ausländer gibt. Dort, im Geld,- Blut- und Politikadel heiratet man streng untereinander und riegelt seine Klasse nach unten hin kategorisch ab. In meinem visionären Roman "bessert" sich die Milliardärs-Oberschicht in den Luxusvierteln genetisch zu "Neu-Menschen" auf. Ebenso Bio-Europäisch ist die in umzäunten Armenvierteln vegetierende Unterschicht. Beides ist in unserer Gegenwart unheilsam angelegt.

In meinem Buch stehen zudem ganze Bezirke unter der Herrschaft von fanatischen Salafisten, deren Moslembruderschaft als Partei im Europäischen Parlament sitzt und die Scharia in Europa einführen will. Das Parlament hat jedoch kaum etwas zu sagen, da der Europäische-Stadt-Staat faktisch von der Finanzlobby regiert wird. Der Stadt-Staaten-Kanzler Europas ist nurmehr ein Hologramm, eingesetzt von der dekadenten Oberschicht, die in bewachten Luxusvierteln lebt und der Mode frönt von sich selbst Androiden konzipieren zu lassen und sich Anti-Aging-Creme aus abgetriebenen Säuglingen ins Gesicht zu schmieren. Die Mittelschicht, die auf den öffentlichen Straßen permanent mit Holofilmen auf riesigen Flachbildschirmen in ihren Bedürfnissen fremdgesteuert wird, läßt kindergroßen Einkaufsrobotern Besorgungen machen und strebt eigene Klone als Kinder an. Auf den linear angelegten Straßen werden die Wagen mittels Satelliten gesteuert; niemand fährt mehr aus eigenem Vermögen, noch könnten die Städter sich ohne Navis zu Fuß bewegen; sie verirrten sich auf den kürzesten Strecken. Das Bargeld ist zur absoluten Kontrolle der Menschen abgeschafft.

In diesem futuristischen und gesellschaftlich immer chaotischer werdenden Stadt-Staat, lebt die Hauptfigur meines Romans, ein sich Skalden-Dichter nennender Mann Ende dreißig, in einer Dachgeschoßwohnung, die ihm allem städtischen Treiben als Beobachter enthebt, und doch bleibt er ihr ausgeliefert. Auch in seine Räume dringt immer weniger Sonnenlicht, das in der übertechnisierten Stadt voller Hochhaustrakte schwindet. Er nennt sich in seinen eigenen Tagebucheinträgen "Gedankenaufzeichner". In einer Gesellschaft völlig veräußerter Menschen, folgt er schreibend und tagträumend vermehrt seinem Inneren Wachen. Die Realität, die er in sich selbst erlebt, welche Landschaften und Szenerien er in sich selbst schaut, stehen in einem graßen Widerspruch zu seiner futuristischen Umgebung. Denn sie sind naturbezogen, teilweise archaisch und immer betörend poetisch. Sie lassen ihn unter anderem die kulturellen Ursprünge Europas begreifen, weshalb er sich einen Skalden-Dichter heißt. Eines Morgens entdeckt er die längstens vergessene Farbe seiner Augeniris in seinem Spiegelbild und ist berauscht. Daraufhin beginnt er in lohenden Farben zu träumen. Auch in seinem Tagesbewußtsein kehrt das Farbensehen - zunächst blaß - wieder.

Die Freude über diese Entwicklung wird davon getrübt, daß er alsbald feststellt, wieviele farbensehende Menschen nach und nach verschwinden. Werden sie von einer staatlichen Geheimpolizei abtransportiert? Er weiß, daß er sein Vermögen Farben zu sehen verheimlichen muß. Und doch will er nach anderen Farbesehenden suchen. Eine weitere seiner Utopien ist, die Grenze des Europäischen-Stadt-Staates zu überwinden, um aus der ergrauten Realität herauszufinden. Schließlich muß es doch noch ein Außen geben! Aber in einer globalisierten, völlig normierten Welt, ist dieses Außen verlorengegangen. Es gibt nur noch ein System und eine Lebensrealität für alle! Wer abweicht, gilt als krank.

Was der letzte Dichter nicht weiß, ist, daß der Stadt-Staat Europa seine Grenzen gegen die Dritte Welt hoch ummauert und aufgerüstet hat. Innerhalb seines Territoriums ist der Naturverlust absolut geworden; ein Außen ist nicht mehr erreichbar. Welche freigeistigen Wege er in der ergrauten Realität der Stadt durchaus heldenhaft für sich mühevoll auffinden kann, läßt den Leser erspüren, inwieweit Poesie - und alles, was wir als menschlich bezeichnen - in einer rein künstlich gewordenen Umwelt überhaupt noch möglich ist. Der letzte Dichter erkennt in seiner Poetik seine innere, verschüttgegangene Natur, die es zu befreien gilt. Er begreift seinen poetischen Sinn als jene kreative Naturkraft, die der Stadt-Staat in der Nachfolgeschaft des antiken und christlichen Rom aus krankhafter Naturfurcht folgenschwer eingebüßt hat. Er erkennt den gegenwärtigen Zustand der Unfreiheit und des Ergrauen aller Welt als Resultat fehlgehender Jahrtausende und ist davon begeistert, daß in den letzten naturnahnen Kulturen Europas, den keltischen und germanischen, Dichter, Seherinnen, Göttinnen, Bäume und das Träumen verehrt wurden.

Erst nach einer weiteren Verdichtung des eigenen Wesens ereignen sich für den letzten Dichter Begegnungen mit anderen Farbäugigen in den Straßen der grauschattierten Stadt; jene erkennen sich trotz Scheu und Angst, obgleich für sie der gesellschaftliche Druck besteht, die eigene Begabung des Farbesehens als eine mißachtete Schande geheimzuhalten. So lernt er die ältere Musikerin Isolde kennen, die gemeinsam mit ihrem verstorbenen Mann in den ergrauten Zuständen der Stadt lange durch ein geheimgehaltenes, farbiges Leben geschritten war. Kurz darauf trifft er auf einen im Armenviertel hausenden, seelisch wunden Mann namens Friedrich, der eine Schar farbensehender Kinder um sich versammelt hat und diese in Kellern verzweifelt vor den Behörden verbirgt, da der Staat sich die ersten elternlosen Kinder züchtet. Friedrich selbst war als ein farbensehendes Kind aufgrund "krankhaft" bunt gemalter Bilder in eines der staatlichen Kindererziehungsheime eingewiesen worden, in dem er als ein angeblich Halbschwachsinniger mißhandelt wurde. Die Möglichkeit einer neuen Liebe ist für den letzten Dichter in Gestalt von Xandria, der Tochter Isoldes, greifbar. Sie erscheint ihm in ihrer anmutig-würdevollen Art und ihrem lichten Haar wie eine Walküre, was ihr selbstbestimmtes Wesen stimmig umschreibt. Noch weiß er nicht, daß sie vor der Wahrnehmungsreform auf dem Theater oft eine Walküre als ihre liebste Rolle dargestellt hat.

Eine Utopie scheint zwischen all diesen Menschen flammend auf: Könnten sie durch ihren gemeinsamen Farbensinn einen Weg erkennen, der sie aus der ergrauten Stadt hinausführt? Sie beginnen nach verstohlenen Spuren eines solchen Ausweges zu suchen, die den grauschattierten Schein der Stadt-Realität verräterisch farbig durchdringen könnten. Wie sicher aber sind sie in diesem Stadt-Staat, in dem farbensehende Menschen von den Straßen verschwinden? Wieviele Freunde hat jeder von ihnen in den letzten Jahren bereits verloren?!

Schließlich verschwinden Isolde und der Maler Friedrich mit den farbäugigen Kindern spurlos. Auch seine neue Liebe, die walkürenhafte Xandria ist mit einem Mal nicht mehr aufzufinden. Dies nährt seine Verzweiflung, und seine Furcht vor der gigantischen Stadt mit ihren verglasten Hochhausbauten und den zigtausenden unsichtbar die Straßen observierenden Kameras; es wirft ihn wiederholt auf sich selbst zurück.

Dies schärft nochmals seinen Blick ins eigene Innere. Er erkundet seine wesenhaften Schichten der Empfindungen, Träume, Gedanken und Sehnsüchte. Und plötzlich schlägt sich in ihm eine kühne Idee Bahn, von der er bald vollkommen besessen ist: Könnte es ihm gelingen durch feurige Träume, Gedichte und Gesänge ein wärmendes, rotglühendes Feuer im Außen, inmitten der ergrauten Stadt zu erzeugen? Wenn ihm seine eigene Entgrenzung gelänge, so müßte sein Inneres im ersehnten Außen frei aufscheinen, die Grenzen der grauschattierten Stadt überwindend. Was würde geschehen, wenn er dies tatsächlich vermöchte? Er glaubt sich dem nahe, als der Dritte Weltkrieg ausbricht. Oder haben Salafisten den Europäischen Stadt-Staat angezündet?


Ich wählte mit Absicht einen Dichter zum Helden meines Zukunftsromans. Kein anderer Menschtypus vermag glaubhaft die vorherrschende Unfreiheit und Fremdbestimmung im Vierten Reich EU zu gewahren und zu überwinden. Ein Dichter verfügt über die höchstmögliche Wahrnehmung und ist zudem in unserer Un-Kultur eine aussterbende Spezies. Mein poetischer Held durchschaut von Anfang an, daß die Existenz der Freiheit im Vierten Reich des Sadtstaates EU allenthalben nur behauptet wird und in der Wirklichkeit der Gesellschaft nicht im Geringsten vorhanden ist. Beinah monatlich fallen weitere Bürgerrechte. Zur angeblichen Sicherheit werden die Armenviertel, in denen schlimmste Zustände herrschen, höher umzäunt. Der letzte Dichter, der selbst davon bedroht ist in ein solches Viertel der Ausgestoßenen ziehen zu müssen, soll dem Leser die blicktrübenden Schalen auf diese uns drohende Zukunfts-Aussicht aufbrechen. Dazu ist ein innerer, poetischer Prozeß vonnöten; dieser erst ermöglicht einen Aufbruch und die Wiedereinfärbung der Welt. Der Held meines Romans muß also ein Dichter sein! Nur ihm - und mir als Dichter des Romans - kann die Befreiung vom eingesperrten und kollektiv ergrauten Bewußtsein gelingen. Indem der letzte Dichter seine Dachgeschoßwohnung mit eigenen Gedichtzetteln und ebensovielen Spiegelsplittern behängt, mehrt er das Licht um sich her wie in seinem seelischen Innenraum. Es beleuchtet sein inneres Wachen. Und nur wenn dieses "Wachwerden" im Leser gelingt, wird sich das Jahr 2039 nicht grauenhaft ausmachen. Nur eine elementare Bewußtseins-Erweiterung wird das Ende unserer Zivilisation, die tagtäglich mehr degeneriert, abwenden können! Davon bin ich überzeugt!

Der Roman entstand in seinen Grundzügen bereits im Jahr 1998 als die Liebesgeschichte eines Dichters in einer zukünftigen Stadt gigantischen Ausmaßes. Erst Jahre später erfuhr ich, daß mein Roman-Motiv der Farblosigkeit, welches den seelenblinden Zustand unserer Gegenwart versinnbildlicht, eine real gewordene Bedrohung ist! Aufgrund des Verbrennens fossiler Energien und dem dadurch entstehenden Treibhauseffekt, wird das Sonnenlicht auf der Erde tatsächlich immer schwächer, was als Phänomen "Dimmen" genannt wird und künftig ein merkliches Verblassen der Farben bewirken kann, ganz so wie in meinem fiktiven Roman.

Dies zu erfahren, hat mir im ersten Moment den Atem geraubt. Denn lange bevor ich davon erfuhr, war dies mein Roman-Motiv. Es verdeutlicht mir eine meiner intuitiven Überzeugungen hautnah: In unserem Unterbewußten lebt ein Wissen und Ahnen, das durch ein Inneres Wachen freigelegt werden kann, wenn man als Schriftsteller und Skalden-Dichter den Mut aufbringt, sich auf die eigene Bilderwelt ohne Zensur einzulassen, wenn man sich also von ihr, nur scheinbar ausgeliefert, mit einem unendlichen Vertrauen leiten läßt; man folgt sich somit - durch sein eigentliches, inneres Wesen hindurch - gleichsam selbst. Der Weg des Dichters findet sich im inneren Loslassen jedwelcher Beschränkung. So entstand dieser Roman über etliche Jahre hinweg durch die sich in mir wachsend auftuenden Ebenen. Es verdichtete sich zu einer Zukunfts-Utopie, die beklemmend ist und zugleich die starke Gegenkultur eines poetischen Menschseins in sich trägt, die Befreiendes aufzeigt. Nicht nur in diesem Sinne ist mein Werk revolutionär. Unser Land benötigt Dichter; sie sind die buchstäblich Not wendenden Helden, die nur von einem verdummten Volk nicht einmal mehr vermißt werden! Mein Werk schlägt dem Leser einen farbig lohenden Ausweg!

_______________________________________________________Alexander A. Gronau









Der letzte Dichter
in der Stadt ergrauter Schattierung

von Alexander A. Gronau

Visionärer Tagebuchroman um einen Dichter im Jahr 2039,
mit einem Gedichtposter aus Pergamentpapier, 370 Seiten.

Buch im Großformat, mit rotgoldenem Kopfschnitt manufakturgefertigt
und vom Autor signiert; 34,95 Eur. Alle Rechte vorbehalten.


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Pressestimmen zum visionären Tagebuch-Roman:

Nürnberger Zeitung: In dem Tagebuchroman »Der letzte Dichter in der Stadt ergrauter Schattierung« ... sucht ein Dichter in naher Zukunft über die Imagination einen Ausweg aus einer auf Kontinentgröße angewachsenen Riesenstadt. »Natur- und Außenweltverlust ist auch Innenweltverlust« sagt Gronau. Wirklichkeit ist für ihn nicht einfach das, was wir sehen, sondern etwas viel Komplexeres, das es nur im Plural gibt: »Geschichten schreiben heißt für mich, innere Schichten des Menschen und der Welt freizulegen«, sagt er... -Dass der Autor Bilder und Geschehnisse imaginiert, in denen sich heutige Außen- und Innenwelten in einer dritten „eigentlichen“ Wirklichkeit zu spiegeln scheinen, macht seine Stärke aus und rechtfertigt durchaus den erfundenen Gattungsbegriff „Visionäre Literatur“... Poetischen Denkstoff für unsere Zeit liefert Gronau unbedingt."

Lust auf Bücher: "Gronaus Bücher sind inspiriert von der Epoche der Romantik, dem Surrealismus, von Mythologie und Metaphysik. Sein Roman "Der letzte Dichter in der Stadt ergrauter Schattierung" handelt von einem Dichter im Jahr 2039, der in einer anonymen Megastadt seine Innenwelt entdeckt...Als Autor nimmt Gronau für sich in Anspruch, den kreativen Umgang mit der Sprache zu befördern. Normen gelten ihm wenig, er verlässt sich lieber auf den Rhythmus der Wörter und auf Neuschöpfungen wie den schneestobenzerteilenden Wind". Formenvielfalt ist für ihn gleichbedeutend mit Bedeutungs- und Ausdrucksvielfalt. Mit seinen Büchern will er insbesondere den unsichtbaren Dingen, den Träumen und dem Geist wieder zu seinem angestammten Platz verhelfen."



Leserstimme zum visionären Tagebuch-Roman:

Ich habe Ihren Roman "Der letzte Dichter in der Stadt ergrauter Schattierung" gelesen. Als erstes fand ich faszinierend, daß sich beim Lesen ein physischer und psychischer Farbhunger einstellt. Man freut sich nach dem Lesen über jeden Farbklecks, den man in seinem realen Umfeld sieht. Man kommt schon fast über jede Farbe ins Meditieren. Auch macht einem die Geschichte die Wichtigkeit der eigenen Träume wieder bewußt. Man erkennt, daß sie ein ganz wichtiger Teil von uns sind. Die Geschichte ruft die eigenen inneren Bilder in einem richtiggehend wach. Man gewinnt wieder einen Sinn dafür. Das war eine sehr bereichernde Erfahrung für mich.

Der Gedankenaufzeichner läßt einen auch die Zusammenhänge deutlich erkennen, woran unsere Gesellschaft krankt, was in ihr fehlt und wo die Ansätze liegen, die Welt nicht so "grauenvoll" werden zu lassen, wie sie in der Geschichte vom Gedankenaufzeichner schon geworden ist. Und woran man an sich selbst noch arbeiten muß, damit es nicht soweit kommt. Ich finde, daß "Der letzte Dichter" in unserer heutigen Zeit jeder lesen sollte. Mich hat er sehr bereichert!



Leserstimme zum visionären Tagebuch-Roman:
Ihr Buch "Der letzte Dichter" ist sehr notwendig. Es geht um die Kraft der Poesie und das sie in unserer Gesellschaft nicht nur unterschätzt wird, sondern sie zur Poesie gar nicht mehr fähig ist, und was das für eine ergraute Welt schafft. Poesie ist keine Nebensache, die der netten Erbauung dient, sondern ist Leben, Liebe, Farbe, Sinn. Die Poesie, und nur sie, kann in dieser visionären Geschichte das Grau unserer Zivilisation aufbrechen.

Mich hat das Buch sehr begeistert, da es keine einfachen Antworten gibt, sehr viel Spannung aufbaut, da man als Leser mit dem Dichter hofft, einen Weg aus der ergrauten Stadt zu finden, und ich freute mich schon immer auf die nächste besonders lyrische Formulierung. Ein Satz hat in dem Roman "Der letzte Dichter in der Stadt ergrauter Schattierung" oft mehr Poesie als bei anderen ein ganzes Buch. Daher gelingt Ihnen Ihr Anliegen. Sie nähern sich mit Ihrer Poesie dem Unsichtbaren. Es ist sehr wertvoll, daß ein Schriftsteller sich unabhängig von jeder Marktzensur macht und kaum mehr Gewagtes schreibt und lebt: nämlich Poesie.



Leserstimme zum visionären Tagebuch-Roman:
Ihr "Der letzte Dichter" ist ein Buch mit vielen Facetten, daß man gerne öfter in die Hand nimmt. Ich entdecke immer wieder neue interessante Stellen, die mich zum Nachdenken anregen. Zunächst meinte ich, der letzte Dichter lebe in einer "grauen"haften Zukunft und mußte doch etwas erschrocken feststellen, soweit weg ist sie gar nicht... Ihre Stimmungsbilder, die, so genau beobachtet, eine Atmosphäre beschreiben, lassen einen darüber nachsinnen, welche Kraft innere Bilder erzeugen können.


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