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DER WELTENRING oder Die Suche nach dem grünen Land

Utopischer Roman von Alexander A. Gronau




Hintergrundinformation zum utopisch-visionären Roman von Alexander A. Gronau

Mein Zukunfts-Roman erzählt von der Bedeutung der Unversehrtheit unserer Welt, und gleichzeitig von deren Bedrohtheit. Ein grundsetzlicher Gedanke lautet: Wenn es keinen intakten Ort auf unserer Erde mehr gibt, wird es auch in uns Menschen keinen heilen Bereich mehr geben. In einer mehr oder minder beschädigten Welt zu leben, wie wir dies bereits tun, hat Auswirkungen auf den Zustand der Menschheit, ihres kollektiven Geistes. Dieser Zusammenhang zwischen eigener Innen- und vorherrschender Außenwelt wird aber von unserer Zivilisation nicht gekennt. Sie ist in mehr Bereichen blind, als sie es erahnt.

Unsere Gesellschaft verweigert weitreichend die Konfrontation mit ihren Schattenthemen. Mein Roman aber tut dies und entwickelt daraus meines erachtens eine atemberaubend utopische Geschichte, die uns in unsere nahe Zukunft entführt und den Leser zugleich mythisches Denken und Weltempfinden als eine tiefpoetische Ebene der Wirklichkeit erleben lassen wird; wie dies mein Romanheld auf seiner Suche nach der Grünen Aue als einer seelischen Landschaft inmitten einer weitreichend zerstörten Welt erspürt. Und genau hier liegt die Dimension, die viele verstören wird. Mein Buch ist ein Roman, der sich tabulos mit unserer Realität auseinandersetzt und unsere Welt wieder remythologisiert.

Die Menschheit fährt mit ihrem ausbeuterischen Weltbild an die Klimakatastrophen-Wand, weil ihr Verhältnis Mensch-Natur, sprich Mensch-Erde nicht stimmt. Der Mensch hat einzig ein ausbeutendes Verhältnis zur Erde und ist fernab jeden sinnhaften Bezuges. Dies hat natürlich kulturgeschichtliche Gründe. Und diese speisen sich großteils aus den Prägungen des Monotheismus, der in all seinen Abspaltungen (egal ob Christentum oder Islam) gezielt alle naturbezogenen Religionen vernichtete. Die ersten christlichen Missionare fällten - begleitet von Armeen - die heiligen Weltenbäume der Kelten, Germanen und Slawen. Die ersten Päpste verboten den indigenen Menschen das Beten zu Bäumen, Quellen und Steinen unter Todesstrafe. So nimmt es kein Wunder, daß die Menschheit in Folge dessen nicht mehr fähig ist einen Bezug zur Erde als lebendigen Organismus, zur Natur an sich zu empfinden. Es ist ihr ausgetrieben worden. Dies kostet der Menschheit möglicherweise ihr Überleben auf diesen Planeten.


Daß die meisten Menschen heute die Erde als toten, auszubeutenden Menschenbesitz betrachten, ist ein verheerendes Erbe der monotheistischen Religionen. Die Menschheit wußte einmal die Erde als weiblichen, lebendigen Organismus, als die Göttin des Lebens zu betrachten. Und unser Planet ist tatsächlich soetwas wie eine lebengebärdende Eizelle im Kosmos, verletzlich und vom Menschen zu hüten. Als Poet habe ich in meinem Roman das tief gestörte Verhältnis des Menschen zur Welt als erster Dichter imaginär geheilt. Es ist das wichtigste Thema unserer Zeit, auch wenn dies wohl kaum begriffen wird, da dem heutigen Menschen die Unversehrtheit der Welt als Eigenwert komplett fremd ist. Er weiß nicht, daß der Aufruf "Macht euch die Erde Untertan!" der Auftakt der Zerstörung von allem war, und er weiß nicht, daß, wenn es in der Welt keinen einzigen vollständig heilen Ort mehr gibt - wie dies strenggenommen längstens der Fall ist - auch in der Psyche des Menschen kein heiler Ort mehr existent sein kann.

Es stimmt vieles mit dem Weltbild der Menschheit nicht. Die verheerenden Naturzerstörungen, die unzähligen Regime, die weltweite Massenarmut, sie haben kulturgeschichtliche Gründe, die nicht angegangen werden. Ich habe mich ihnen als Schriftsteller verschrieben, da es dem Dichter um das Seelische geht, auch wenn die meisten Menschen heute glauben, ein Schriftsteller sei ein banaler Unterhalter. Mein Roman ist ein Aufruf, das eigene Denken zu erweitern, aus den unreflektierten Grenzen unserer Kultur hinauszutreten. Das Weltbild, das zu unseren Problemen führte, wird diese nicht lösen können! Mein utopischer Roman bricht das bedrohlich eingefahrene Weltbild der Menschen auf, eröffnet es in andere Ebenen hinein. Dies hat Bedeutung, denn aus unseren Vorstellungswelten kreieren wir unsere Wirklichkeit. Je ärmlicher, naturabgespaltener unserer Vorstellungen sind, um so öder ist die Realität, in der wir als Menschen leben. Unverantwortlich destruktiv haben alle monotheistischen Religionen das Bild auf die Natur, die Erde und die Frau geprägt, die ihnen als unrein gelten und als schuldhaft an der erfundenen Erbsünde. Dies ist nicht mehr hinnehmbar.

Alle indigenen Völker verehrten die Naturkräfte, liebten die Erde als Göttin und begriffen die Frau als Lebensspenderin als heilig. Die Grüne Aue ist die fruchtbarste Landschaft der Erde, so wird sie in meinem Roman zerstörter Umwelt zur verheißungsvollen seelischen Landschaft. Den Kelten, Germanen und Slawen galt sie als der Schoß der Göttin, aus dem sich die Fruchtbarkeit der Welt speist. Doch gibt es überhaupt noch eine Grüne Aue?

Zu dem unterirdischen Synchrotring meines Romans, der die totale Technisierung der Welt - als eine Art Nachfahr des Nibelungenringes - vorantreibt, gibt es ein reales Vorbild, wenn jener auch nicht wie in meiner Geschichte den gesamten Erdball durchzieht. Er durchgründet bei Zürich dreißig Kilometer weit das Erdinnere und benötigt dabei ein halbes Prozent des schweizerischen Stromverbrauchs. Als ich an meiner Geschichte 2001 zu schreiben begann, war längstens ein viel größerer Synchrotring geplant, der sodann etwa einen Prozentsatz des Energieverbrauches der Erde für sich in Anspruch nehmen würde.

Dieser mehrere Milliarden schwere Ring wurde im Spätherbst 2008 in Cern bei Genf fertiggestellt, trotz der Proteste einiger Wissenschaftler, die befürchten, daß durch seine enorme Energieerzeugung winzige Schwarze Löcher entstehen könnten, die im Verlauf von Jahren oder Jahrhunderten unsere Erde auffressen. Da die Betreiber dies für ähnlich unwahrscheinlich halten, wie daß in Japan in Folge eines Erdbebens mehrere Kernkraftwerke eine gigantische atomare Verseuchung auslösen könnten, - auch wenn niemand über genügend Wissen verfügt, um die Gefahr fundiert ausschließen zu können - , wurde der Ring zur Teilchenbeschleunigung in Gang gesetzt, und nach wenigen Wochen wegen schwerer Störfälle bereits wieder monatelang abgeschaltet. Man will in ihm tatsächlich einen Mini-Urknall erzeugen, und tut dies vermutlich bereits unter der nicht einschätzbaren Gefahr für unseren Planeten. In diesem Ring wird übrigens eine höhere Hitze erzeugt, als in jedem Kernkraftwerk. Wenn hier - wie in Japan - die Kühlung ausfällt, könnte er sich ähnlich durch die Erde brennen. Diese Fakten brachten mich auf meine Fiktion, eines die gesamte Welt durchziehenden Ringes. Er ist ein aussagestarkes Sinnbild für den fehlgehenden Technisierungswillen oder -wahn unserer Gegenwart, dem mitunter alles Leben geopfert wird.

Das Motiv des Ringes ist für diesen Zweck ohnedies besonders geeignet. Als ich in der germanischen Mythologie über die Bedeutung des Ringes las, in der es heißt, daß der Ring durch seine in sich selbst mündende, geschlossene Form zum Träger des Seelischen wie Stofflichen wird, da er beides binden kann, schloß sich das Bild meiner Geschichte. Der künstliche, unterirdische Ring hat demnach die Macht, die in ihm eingeschlossen kreisenden Naturkräfte umzulenken. Aus diesem Synchrotring speist sich in meinem Roman das die Erdoberfläche engmaschig überziehende Strom- und Maschinengestellnetz. Jeder menschliche Wille scheint darin bereits eingebunden, es gibt kaum noch eine davon unabhängige Existenz; selbst die Nomaden in der mongolischen Steppe sind in Form der “Glasbilder“ davon abhängig. All dies geschieht in meinem Roman vor dem Hintergrund einer Erde, die aufgrund der Klimakatastrophe an ihren dicht bevölkerten Küsten vermehrt unter Meeresfluten gerät.

Photo: Eberhard Gronau

Meine Hauptfigur, die sich vor den verbrecherischen Banden des weltweit um Rohstoffe kriegführenden Hegemon auf der Flucht befindet, ist zu anfang der Geschichte noch ein sich selbst Fremder. Er soll darin ein Symbol für uns Europäer sein, die wir unsere kulturellen Ursprünge nicht kennen. Die Weltentfremdung kann aber durch das Auffinden einer Grünen Aue als eine seelische Landschaft aufgehoben werden, so vermittelt es ihm in einem stillgelegten Fabrikbegäude, in das er geflohen ist, ein älterer Weiser. So macht er sich als ein Verfolgter auf die weite, beschwerliche Suche nach diesem Grünen Land.

In der unterirdisch inmitten einer Großstadt gelegenen Grotte stößt er späterhin auf eine außergewöhnliche, reichgelockte Frau, die ihm von der keltischen Legende des grünen Weges erzählt; diese in sich zu tragen, könne ihn an den ersehnten Ort führen. Doch seine Reise wird weit, und im Zustand der geistigen Verstörtheit und körperlichen Erschöpfung greift ihn in unmittelbarer Nähe zum ganze Landschaften auszehrenden Weltenring ein Bergvolk auf, deren Heilerin ihn in eine Art Tranceschlaf überführt, in dem er sich als ein keltischer Fiannakrieger und Geliebter der hochstirnigen Fürstin erfährt.

Einst hatte er die Sieben Quellen ihres Grünen Landes geschirmt, welche die fruchtbare Grüne Aue speisten. Ein Tempel war dort der Hort jener priesterinnengleichen Fürstin, die allen als Vertreterin der Göttin Alesia galt; als Zeichen ihrer Weisheit trug sie einen bronzenen Torques mit Rabenköpfen um ihren blaß-schlanken Hals. Er durchlebt noch einmal seinen vergeblichen Kampf das Grüne Land der Sieben Quellen - und damit den Schoß der Göttin wie den seiner Geliebten - gegen die einfallenden Römer zu hüten. Der Schmerz, schon einmal versagt zu haben, scheint ihn beim Erwachen zu überwältigen und wird doch Teil seiner Heilung sein. Zunächst aber geht die Odyssee weiter, vorbei am Aralsee, der als Kühlwasser für den Weltenring versickert, und in das reich bewaldete doch radioakiv verstrahlte Estland, wo er in einem geheimen Unterschlupf überraschend auf die Zwillingsschwester der reichgelockten Frau aus der Grotte der Elbestadt und auf Balthasars Sohn Balder stößt.

Inspiriert wurde ich zu meinem Roman “Der Weltenring oder Die Suche nach dem grünen Land“ in seinen ersten Motiven durch einen Theaterbesuch. In der ersten Szene betrat ein Mann mit einem Koffer ein Zimmer, den er sogleich auf einen Tisch legte und sich davorsetzte. Ab da folgte ich der Aufführung weniger als den inneren Bildern, die mir abrupt kamen. In meiner Vorstellung sah ich einen abgehetzten Mann mit einem Koffer den kahlen Raum eines heruntergekommenen Mietshauses betreten, aus dem er erregt einen Spiegel hervorholte, um sich in diesem wie ein Fremder zu fixieren. Mir war klar, daß er sich vor jemandem auf der Flucht befand: den Geheimdiensten einer verbrecherischen Weltregierung. -Alexander A. Gronau






DER WELTENRING
oder Die Suche nach dem grünen Land

von Alexander A. Gronau

Utopischer Roman, mit einer Bildtafel versehen, textlich erweiterte
3. Auflage, 350 Seiten.

Buch im Großformat, mit rotgoldenem Kopfschnitt manufakturgefertigt,
vom Autor signiert; 33,95 Eur. Alle Rechte vorbehalten.


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Pressestimmen zum utopischen Zukunftsroman:

Nürnberger Zeitung: "In Alexander Gronaus neuem Roman „Der Weltenring oder Die Suche nach dem grünen Land“ sucht ein „Fremder“ nach einer heilen, grünen Aue, die dem zersplitterten, entfremdeten Ich Einheit mit sich und der wahren Wirklichkeit verheißt... Immer wieder muß er sich aber dem Einfluß eines künstlichen „Weltenrings“ entziehen, der mit unheilvoller Energie mehr und mehr Landstriche und Völker blindem Technisierungswahn unterwirft. Dass der Autor Bilder und Geschehnisse imaginiert, in denen sich heutige Außen- und Innenwelten in einer dritten „eigentlichen“ Wirklichkeit zu spiegeln scheinen, macht seine Stärke aus..."

Kulturmagazin Doppelpunkt: "In phantasievollen Erzählpassagen beweist der Autor seine visionäre Sprachgewalt. In seiner eigenen Mischung aus Poetik, phantastischer Literatur, Mythen und Zeitkritik findet der Autor bestimmt viele Fans abseits des Mainstreams."

Fantasia Magazin: "Alexander A. Gronau hat einen einzigartig vielschichtigen Roman und zugleich einen Mythos für unsere Zeit geschaffen. Die Erzählpassagen sind durchweg beeindruckend. Der Roman entfaltet auf höchstem literarischen Niveau einen Ideenreichtum, der seinesgleichen sucht. Mir ist kein deutschsprachiger Autor der Gegenwartsliteratur bekannt, der eine anspruchsvollere, vielschichtigere und zugleich spannendere Phantastik bietet als Gronau. Nicht oft gibt es eine solche Genialität zu entdecken!




Leserstimme zum utopischen Zukunftsroman:
"Der Weltenring“ ist gestern angekommen. Ich habe auch in Ihre Homepage geschaut – da sind mir fast die Tränen gekommen, dass sich heutzutage noch jemand die Zeit für die Herstellung von solch prächtigen Büchern nimmt,... – meine Hochachtung! In der Phantastik- und auch SF-Szene vermisse ich eine Botschaft. Wo man hinschaut nur Kommerz, gepaart mit Seelenlosigkeit. Ich bin zwar manchmal auch ganz gerne Pessimist, aber gerade in der heutigen, fast in jeder Hinsicht trübseligen Zeit tut jeder optimistische Prophet (egal auf welchem Gebiet) gut. Und Sie haben das ganz wunderbar mit „..welche andere Literaturgattung kann imposanter die Grenzen des bestehenden Weltbildes aufbrechen und Neues an den Horizont schreiben“ ausgedrückt. Meinen Dank für die persönliche Widmung! Und wie beim Essen, auch da hebe ich mir das Beste oft bis zum Schluß auf: Ihr Schreibstil!!! Da bleibt mir wirklich die Spucke weg. Den kann ich nun wirklich nicht beschreiben – der ist eine Klasse für sich. Die Themenvielfalt und deren Vermischung ist beeindruckend. Ich bin sehr gespannt auf den Fortgang der Geschichte."




Leserstimme zum utopischen Zukunftsroman:
Ich fand Ihr Buch "Der Weltenring oder Die Suche nach dem grünen Land" sehr stark. Besonders bemerkenswert fand ich, daß in ihm mythische Bezüge eine Rolle spielen, um unsere heutige Realität zu beschreiben und sie besser zu verstehen. Das finde ich nicht nur legitim, sondern geradezu wichtig für unsere Zeit. Zum Beispiel fand ich den in Ihrer Erzählung gebrachten Zusammenhang einer Aue mit den Augen, sehr faszinierend. Oder daß der Traum der innere Raum des Menschen ist. Woher wissen Sie das nur alles?




Leserstimme zum utopischen Zukunftsroman:
Es ist seit langem die erste literarisch anspruchsvolle Phantastik, die ich gelesen habe. Eigentlich das seltenste Genre, daß zumindest in Deutschland seit Jahrzehnten total ausgestorben ist, von keinem deutschen Verlag verlegt wird. Ich kenne da zumindest nichts. Ich fürchte, man kann da bis Kafka zurückgehen. Man wird nur noch mit billiger Fantasy überschwemmt. Daß Sie sich der litararisch anspruchsvollen Phantastik verschrieben haben, finde ich gut. Aber eigentlich wird man Ihnen damit auch nicht ganz gerecht, da sie irgendwie etwas verstörend Neues machen. Sie verfügen über eine sehr lebendige Sprache. Sie nennen es visionäre Litartur. Ich finde es wichtig, daß endlich mal ein deutscher Autor etwas Neues wagt.




Leserstimme zum utopischen Zukunftsroman:
Der Weltenring oder Die Suche nach dem grünen Land“ ist ein beeindruckendes Buch. Es ist wunderschön geschrieben und hat immer wieder malerische Bilder. Wie zum Beispiel den Weltenring selbst, der die ganze Erde durchzieht, oder auch Balthasars Gesicht, das immer im Schatten bleibt. Es hat faszinierende Naturbeschreibungen, in denen man als Leser tief schwelgen kann. Selten habe ich eine so intensiv erzählte Geschichte gelesen, in der man der Gefühlswelt der Figuren so nahe kommt.
Ich empfinde dieses Buch als sehr poetisch und philosophisch. Es macht Schichten von einem selbst auf, die sehr wichtig sind. Die Geschichte zeigt, wie wichtig die Unversehrtheit der Welt ist, wenn wir als Menschen seelisch gesund bleiben wollen. Sie zeigt die Gefährdung des Menschen, sich in der Technik zu verlieren. Die Suche nach der Grünen Aue bringt Licht und Hoffnung in die Handlung einer von künstlichen Gestängen durchstellten Welt. Dabei finde ich die Schönheit der Sprache, und daß sie einen derart anschaulich und bildhaft die Szenen vor Augen führt einzigartig. Es entstehen beim Lesen immer sehr klare Bilder in einem selbst. Der Autor findet immer wieder unglaublich faszinierende innere Bilder für den Zustand unserer Welt, die sehr eindringlich wirken. Er verfügt über ein schier unerschöpfliches Reservoir an Ideen. Ich kann das Buch unbedingt allen empfehlen, die etwas Spannendes und Poetisches mit viel außergewöhnlichem Inhalt lesen möchten!



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