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Die Walküre Swanhild - Das Geheimnis

Mythischer Roman von Alexander A. Gronau


Hintergrundinformation zum ersten Walkürenroman der Literaturgeschichte von Alexander A. Gronau

Mit meinem Buch "Die Walküre Swanhild" lasse ich einen grandiosen, unserem deutschen Kulturraum entstammenden Mythos neu aufleben. Meines Wissens handelt es sich bei meinem Werk um den ersten eigenständigen Walküren-Roman der deutschen Literaturgeschichte unabhängig vom Nibelungenstoff! Allein dieser Umstand ist bezeichnend und bezeugt, daß es wohl kein anderes Volk gibt, das derart von seiner eigenen Identität abgespalten ist wie das unsere. Dabei läßt sich kein faszinierenderer Mythos denken als jener, der sich um die Walküren ausgebildet hat. Er öffnet Ebenen berauschender Schönheit. Daher habe ich es als meine schriftstellerische Aufgabe angenommen, diesen brachliegenden Schatz zu heben und als Romancier das Genre des Walkürenromans zu begründen!


Die Walküre Swanhild verbindet eine unsterbliche Liebe
zum Helden des Romans, dem jungen Romantiker Armin
Hollenstein, der in seinem Leben über ahnungsvolle
Träume verfügt. Er ist Swanhilds Ewiger Geliebter, den sie
in jedem Leben wiedertrifft und in tiefe Geheimnisse einweiht.
Es ist bezeichnend für unsere Konsumkultur, die medial nach Gewaltszenarien süchtig ist, daß etwa das blutrünstige Vampir-Genre seit langem salonfähig ist und es gerade in unserer Zeit in Buch und Film immer abartiger umgesetzt wird. Doch der lebenbetreuende Walkürenmythos ist völlig tabu und aus dem kollektiven Gedächtnis getilgt. Stellte man sich eine Frau vor, die als Walküre durch die öffentlichen Straßen ginge, sie würde befremdlich beäugt werden. Unsere Kultur ist krankhaft germanophob, obwohl wir von den Germanen abstammen! Zudem anerkennt sie nur das Destruktive! Alle diesbezüglichen Attribute sind anerkannt.

Dahinter steht der nie reflektierte kulturgeschichtliche Hintergrund, daß die Kirche zu Zeiten der Zwangs-Christianisierung Europas alle Götter und mythische Vorstellungen der indigenen Religionen unseres Kontinentes dämonisierte; wer dem nicht entsprach, kam auf die Folterbank der Inquisition. Seitdem besetzen die Psyche des westlichen Menschen dämonische Phantasmen, was jeder zweite Hollywoodfilm belegt. Die menschliche Vorstellungswelt hat viele ihrer positiven Archetypen verloren. Somit ist es mein Wunsch, mit meinem Walküren-Roman eine Rückbesinnung auf das Verlorene einzuleiten und eine Wiederbesinnung auszulösen.

Es wäre wunderbar in der Öffentlichkeit künftig Frauen zu erblicken, die sich mit dem so selbstbewußten wie freien Bild der um die metaphysischen Geheimnisse der Welt wissenden Walküren identifizierten! Walküren schöpfen ihre Stärke aus ihrer Weiblichkeit, nicht aus einer Nachahmung der Männer. Und sie beschützen ihren Helden, so wie er sie. Dies erfüllt eine geheime Sehnsucht der Männer, die sich von den heutigen Frauen in der Not oft im Stich gelassen erleben. Swanhild stellt im Übrigen einen der überlieferten Walküren-Namen dar, der in seiner ganzen Schönheit darauf hinweist, daß Walküren nicht nur wehrhaft und unbezwingbar sind, sondern als Schwanenfrauen auch über ein ausgesprochen sanftes Wesen verfügen. Daher stammen ihre berühmten Schwanenflügel-Helme. Der Archetypus Walküre ist überaus schillernd und dem heutigen Frauenbild weit voraus.

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Da ich meines Wissens der erste Schriftsteller bin, der den Walküren-Mythos in ernsthafter literarischer Weise aufleben läßt, lag beim Schreiben meines Romans "Die Walküre Swanhild" ein völlig freies, von keinem anderen Autor bereitetes Gefilde vor mir. Ich orientierte mich in der Schilderung meiner Walküre an den erstaunlich detailreichen germanischen Überlieferungen und reicherte diese in einigen Aspekten mit Attributen an, die das metaphysische Wesen einer Walküre unterstreichen und einzigartig faszinierende Handlungsstränge ermöglichen. Wie etwa die Fähigkeit der Walküre Swanhild in allen vergangenen wie künftigen Epochen der Welt unterwegs zu sein, was das germanische Verständnis vom dreifachen Durchdrungensein der Welt aufnimmt, da sich diese aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft webt. Meine Walküre spürt in der Gegenwarts-Handlung stets, was sich für sie in anderen Zeitebenen der Vergangenheit und Zukunft ereignet. Diese Fähigkeit geht weit über unser menschliches Bewußtsein hinaus und ist daher überaus faszinierend darzustellen gewesen.

<--- Das Bild zeigt den Helden meines Romans Armin Caspar von Hollenstein, ein junger Kunstmaler und Dichter. Die Epoche der Romantik ist besonders für meinen Walkürenstoff geeignet, war es doch eine Zeit, in der man erstmals damit begann, seinen kulturellen Ursprung zu erforschen sowie metaphysische Ideen und charismatische Magnetiseure mit einem beinah schamanischen Weltbild florierten. Auch der Umstand der Fremdbesatzung durch das Frankreich Napoleons, an das die Jugend zunächst freiheitliche Hoffnungen geknüpft hatte, sich ein demokratisch geeintes Deutschland frei von Feudal- und Kirchenherrschaft wünschend und sich stattdessen jäh mit der Unterdrückung alles Deutschen konfrontiert sah, ist ergiebig für den Romanhintergrund.



Die Handlung des Romans

Der junge Romantiker Armin Caspar von Hollenstein wird im Jahre des deutschen Befreiungskrieges (1813) zur Testaments-Eröffnung auf eine Felsenburg geladen, die inmitten einer Gebirgslandschaft idyllisch und abgelegen liegt. Sein Groß-Onkel, zu dem er als Kind ein überaus gutes Verhältnis hatte, ist verstorben. Dieser für seine Freigeistigkeit berüchtigt gewesene Mann hat neben ihn acht weitere Erben auf sein Besitztum rufen lassen. Armin von Hollenstein ist kaum angekommen und empfindet die Mehrzahl der Miterben als unangenehm, da rast eine gischtweiße Kutsche mit neun vorgespannten Schimmeln den Berghang heran und verunglückt vor einem Abgrund schwer. Er ist entsetzt und hält die Erben-Gemeinschaft zur sofortigen Hilfe an.

Aus der umgestoßenen Kabine bergen sie eine hochgewachsene Frau schwanenweißen Teints, von der alle sogleich überaus fasziniert sind. Zusammen mit dem nicht minder mysteriös lichten Kutscher, der mit seinem wallend sonnengüldenen Haar nicht von Ungefähr wie ein junger Gott aussieht, trägt Armin von Hollenstein die ätherische Dame auf die Burg, wo man sie in einer Kemenate bettet.

Ehe der so schön-geistige wie schön-gesichtige Kutscher namens Lysander auf einem Schimmel ausreitet, um, vom Notar dazu angehalten, einen Landarzt herbeiholt, ist der junge Kunstmaler und Dichter Armin von Hollenstein dazu angehalten, die ihm zuvor als Schwanengräfin vorgestellte Schöne während ihrer Ohnmacht zu pflegen.



Die Felsenburg im Roman ist ein mythischer Ort, ihre Halle weist neun Treppenaufgänge und neun Türen auf, die in neun weitere Säle führen. Sie liegt inmitten eines Gebirges mit neun Gipfeln, zu denen neun vergessene Wege führen.

Der junge Romantiker Armin von Hollenstein hat also erfahren, daß die Schwanenschöne, zu der es ihn in tiefer Verliebtheit magnetisch hinzieht, inkognito durchs Land reist. Unter den Erben entfachen sich darum die wildesten Gerüchte, während er selbst immer wieder bei der Bewußtlosen wacht. Dabei stellt sich rasch zwischen der schlafenden Schönen und ihn ein telepathischer Rapport ein. An ihrer Seite weilend, erlebt er sich im frühen Mittelalter als ein Hauptmann auf die selbige Felsenburg kommen und wird des Winters in seinem ausgekühlten Gemach von der Schwanengräfin als Walküre aufgesucht. Sie kam aus dem umliegenden Gebirge zu ihm, das voller versteckter heiliger Grotten ist, die viel Geheimnis bewahren. Bis zu ihrem endgültigen Erwachen erfährt er mehrere mystische Traum-Gesichte, welche sich jeweils zu einer anderen Epoche ereignen. Sie entdecken ihm die Schwanengräfin als seine ewige Geliebte und Walküre namens Swanhild.

Als es an der altertümlichen Tafel der Halle, von der neun Treppenaufgänge und neun Türen abgehen, zur lang erwarteten Testaments-Eröffnung kommt, bricht unter den Erben Tumult aus, da vom amtlichen Notar verlesen wird, Alleinerbe werde, wer ergründen kann, wo sich hinter neun Toren neun Wege des Landes treffen. Dieser Ort sei ihm einst von einer Schwanenfrau gezeigt worden, die nach seinem Tode unsichtbar bei seinem aufgebahrten Körper wache, worauf sie ihn nach Valhala begleite. Am mythischen Hort der neunfachen Wegkreuzung, wolle er begraben werden.

Den Anwesenden - es handelt sich um einen schiefmündigen Notar, einen Arzt mit zu jünglinghaftem Aussehen, einen beinah greis abgezehrten Pfarrer, einen breitgesichtigen Rat ausgeprägter Rationalität, einen arroganten Napoleonanhänger in französischer Mode, einen korpulenter Onkel zu naiven Gemüts, eine Tante in Witwengewandung mit stiller Tochter sowie um zwei ehemalige Bedienstete des Verstorbenen - fällt nun die Ähnlichkeit der im Testament erwähnten Schwanenfrau zu der in ihrer Kemenate verunglückt ruhenden Dame alabasterhaft schillernder Schönheit auf, die darum die Schwanengräfin geheißen wird. Einige beginnen sie als Erbschleicherin ansehen zu wollen, die sich in die Gunst des jungen Romantikers bringen will. Denn anders können sie es sich in ihrem Mißmut nicht erklären, daß diesen der lichtmähnige Kutscher Lysander immer wieder zu ihr ins Gemach ruft, das ansonsten - mit Ausnahme des Arztes - niemand betreten darf.

Unteres Gemälde findet der Held meines Romans Armin von Hollenstein in der Bibliothek der Felsenburg über dem Kamin hängend. Dieser Fund weist ihn bereits auf die Walküren-Verbundenheit der Felsenburg hin, während seine Schwanengräfin in der Kemenate sich noch im ohnmächtigen Zustand befindet. Er ist nun ahnungsschwanger!
Die ewige Liebesverbundenheit einer Walküre zu einem Menschen, wie es Grundmotiv in meinem Roman ist, entspringt der germanischen Überlieferung, daß jede Walküre ein ewiges Liebesbündnis zu einem bestimmten Menschen, der ein Held oder Dichter sein muß, miniglich lebt! Dieser wird von seiner Walküre nach dem Tod zu den Göttern nach Valhalla gebracht.


Da das umliegende Gebirge neun Gipfel aufweist, die Burghalle neun Türen hat, die Kutsche neun Schimmel ziehen, neun Walküren Freyjas überliefert sind und die Germanen neun Welten kennen, beginnt Armin von Hollenstein die Bedeutung des Ortes zu ahnen. In den telepathischen Schauungen aus seinen Zusammenkünften mit der allmählich zu sich kommenden Walküre Swanhild offenbart sich ihm manches. Doch ausgerechnet der neben dem Notar, dem Arzt und den Miterben in der Burgfeste anwesende Pfarrer weiß aus alten Urkunden zu viel und trägt den Rufmord ins Umland, bei der unsterblich Erhabenen handle es sich aufgrund ihrer Bläße und all ihrer Geheimnisumwobenheit um eine Vampirin. Zunächst will dies so recht niemand glauben. Als dann aber von der Landbevölkerung grausame Todesfälle gemeldet werden, gärt der Vampir-Aberglauben in allen. Der Pfarrer behauptet gar gesehen zu haben, wie die Schwanengräfin als Nachtdämonin über das Land flog.

In der entstandenen Bedrängnis weiht die erwachte Walküre Swanhild den jungen Romantiker Armin von Hollenstein als ihren Ewigen Geliebten darüber ein, daß ihnen nur neun Tage verbleiben, um eine heilige Handlung vorzunehmen, die sich heilend auf alle Epochen der Menschheitsgeschichte auswirken wird. Dies ist unbedingt von Nöten, soll es für das Leben auf Erden noch eine Zukunft geben, da dieses an Kraft verliert, seit das Rheingold zum Machtmißbrauch gestohlen wurde.

<--- Ein weiteres Gemälde auf der Felsenburg zeigt eine Gruppe Schwanenmädchen. Die Walküren schirmen in der Menschenwelt kühn ihre Ewigen Geliebten mit Speer und Brüstung und handeln im Verbund mit den Göttern zur heilsamen Schicksalserfüllung der Welt. Doch in Asgard und Vanaheim baden sie als Schwanenmädchen größer Zärtlichkeit im Urdbrunnen des Welten-Baumes. In Deutschland haben sich etliche Mythen von Schwanenmädchen, hinter denen sich der Walkürenmythos verbirgt, durch die christianisierte Zeit hindurch erhalten. Es ist demnach stimmig, daß in meinem Roman im Umfeld der Felsenburg Sagen von Schwanenmädchen bekannt sind. Aus derlei Sagen wissen wir, daß die Walküren ihren Erwählten mitunter ihr Schwanenkleid anvertrauen, welches sie zu fliegen befähigt, und daß sie ihren Söhnen und Töchtern in der Menschenwelt die Kunst des Heilens beibringen.


Epilog:

Mein Roman will die Rückkehr des Walkürenmythos in unserer unromantisch banalen und bis zur Biederkeit unmetapyhsischen Kultur bewirken! Er weist damit auf, was unserer Zivilsation fehlt.

Das Patriarchat ursachte eine Geschlechterentzweiung. Die verquere Folge ist die gegenwärtige Geschlechter-Gleichmachung (Genderismus). Die an sich notwendige Emanzipationsbewegung führte zu einem Männerhaß und gleichzeitig zu einer Vermännlichung der Frau. Uns fehlen Frauenbilder, bei denen die Stärke der Frau aus dem Weiblichen erwächst! Der Walkürenmythos unserer germanischen Vorfahren lehrt uns genau dies und widerspricht zudem der konservativen Gegenbewegung, die Frau gehöre in ihre "alte" Rolle zurück. Diese Rolle ist aber nicht ursprünglich, sondern stellt eine Domestizierung der Frau dar! Geradezu grandios ist daher die minnigliche Verbundenheit einer Walküre zu ihrem Helden. Eine größere, innigere Verbundenheit auf Augenhöhe läßt sich nicht denken. Es erfüllt das gelebte Ideal der Geschlechterliebe!

Das Idealbild der göttlichen Frauen hat sich bei den Germanen unmittelbar aus dem Leben entwickelt. Die Frau wurde bei den Germanen als Lebensgebärerin und Heilerin als eine Art höhres Wesen angesehen, das in näherer Berührung mit der Götterwelt steht, so wie es zudem den Dichtern zugesprochen wird. Äußerst faszinierend ist, daß aus der Zeit der Völkerwanderung überliefert wurde, wie menschliche Frauen als Walküren auftraten, um ihren göttlichen Vorbildern nachzustreben.

Die Figur des Lysanders erfüllt in meinem Roman als männlicher Part die germanischen Vorstellung, daß die Götter in menschlicher Gestalt inkognito durch die Welt reisen um helfend in das Schicksal edelmütiger Menschen einzugreifen, ähnlich der Walküren. Welcher Gott sich in meinem Roman hinter Lysander verbirgt, wird an dieser Stelle nicht preisgegeben.

Ich betrachte meinen Walküren-Roman als Wachablösung, als einen Paradigmenwechsel weg vom Horror hin zu einer wirklichen Romantik und metapysischen Weltbetreuung. Jene Attribute sind es, die unsere Zivilisation, die an sich selbst erstickt, zu ihrer Befreiung benötigt! Viele Menschen suchen in unserer kalt-nüchtern gewordenen Welt das Romantische. Daß sie es bei durch Nächte fliegenden Vampiren zu finden vermeinen, betrachte ich als ein Mißverständnis, das eine Folge der Kirchenpolitik ist, die Dämonisierungen und Phantasmen von großer Grausamkeit in den Psychen verankerte. Somit bringe ich mit meiner Walküre Swanhild und dem lichten Lysander fazinierende Archetypen zurück! Und die Deutschen können an meinem Walküren-Roman erkennen, welch faszinierende Vorfahren sie in den Germanen haben. Sie können über diese Erkenntnis zu einem gesunden Selbstwert zurückfinden. Denn sie haben ihre romantische Seele wiederzuentdecken und die Walküren werden wieder einzughalten in unser Geistesleben.

Alexander A. Gronau___









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von Alexander A. Gronau

Mythischer Roman; unserer Recherche nach der erste Walküren-Roman deutscher Literaturgeschichte!

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Alle Rechte vorbehalten.


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